Uganda: Ein Paradies für Wildtierbeobachter

Großes Artenspektrum und eine unberührte Landschaft im Kidepo Valley Nationalpark
Wenn im Oktober in Uganda die Dürrezeit beginnt, wird es im südwestlichen Teil des Kidepo Valley Nationalparks für einige Monate voll.
Denn dann versammeln sich im Narus-Tal die Tiere zum Trinken und die Region wird zum Paradies für jeden Wildtierbeobachter.

Der Kidepo Valley Nationalpark gliedert sich in zwei Täler – das Narus- und das Kidepo-Tal. Während der Dürreperiode von Oktober bis März trocknet der Kidepo-Fluss komplett aus. Jetzt bieten die verbleibenden Sümpfe und Tümpel um den Narus die einzige Wasserquelle, sodass viele Tiere in diesen Teil des Nationalparks ziehen. Aber nicht nur die Trockenzeit macht einen Ausflug in den Kidepo Valley Nationalpark zu einem echten Highlight für alle Wildtierbeobachter. Kein anderer Nationalpark in Uganda bietet ein umfangreicheres Artenspektrum an größeren Säugetieren. Viele Tiere sind sogar ausschließlich dort zu finden, darunter Löffelhunde, Erdwölfe und Dikdiks – die afrikanischen Zwergantilopen. Touristen können auf Safari-Touren aber auch Löwen, Afrikanische Elefanten, Zebras, Büffel und Wasserböcke beobachten. Die offene Savannenlandschaft des 1.442 km2 großen Parks begünstigt das Beobachten von Wildtieren, da es kaum größere Vegetation gibt und die Tiere so gut zu sehen sind. Die beiden Täler werden von mächtigen Bergzügen gerahmt, die an einigen Stellen bis zu 2.749 Meter hoch sind.

Neben einer Vielzahl an Säugetierarten leben im Kidepo Valley Nationalpark auch etwa 475 unterschiedliche Vogelarten. 60 von ihnen kommen nur hier vor. Vogelliebhaber und Ornithologen können so unter anderem Afrikanische Strauße, Riesentrappen, Steppenfalken, Karminspinte und Veilchenastrilden sehen. Außerdem finden sich im Park 692 verschiedene Pflanzenarten.
Zusätzlich zu den Safari-Touren werden auch kulturelle Exkursionen angeboten, darunter Wanderungen zu Dörfern der Karamojong und der Ik – beides Stämme, die teils noch auf sehr ursprüngliche Art in der Trockensavanne beziehungsweise in den umliegenden Berggebieten leben. Besucher können so den Dorfalltag und die täglichen Rituale der Einheimischen kennenlernen.

Da der Park eher abgelegen im Nordosten des Landes liegt, gilt er als vom Tourismus bislang unberührt. Seine Landschaft ist daher noch sehr wild und ursprünglich. Der Kidepo Valley Nationalpark ist noch immer ein echter Geheimtipp für Uganda-Reisende. Gegründet wurde er 1962 zum Schutz des Gebiets im Dreiländereck Uganda/Sudan/Kenia. Trotz seiner Nähe zum Sudan gilt der Park heute als sehr sicher. Aufgrund der weiten Entfernungen empfiehlt sich die Anreise mit dem Flugzeug, beispielsweise mit der Airline Aero Link Uganda, die dreimal die Woche von Entebbe in den Nationalpark fliegt.

Hintergrundinformationen Uganda:
Uganda liegt im Herzen des Kontinentes Afrika am Äquator und besitzt einige der größten Attraktionen Afrikas: unter anderem die größte Population an Berggorillas, das UNESCO Weltnaturerbe die Rwenzoriberge, vier der größten sieben Seen Afrikas und mit dem Viktoriasee den drittgrößten See der Welt, die Quelle des Nils und mit über 1.670 Vogelarten ist Uganda das vogelreichste Land Afrikas. Außerdem sind die Big Five, weitere Primaten und verschiedenste Reptilien in Uganda zu Hause. Weitere Informationen zu Uganda sind erhältlich unter:
www.visituganda.com

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