Ruanda: App soll Bananen retten

Eine bakterielle Erkrankung namens „Banana Xanthomonas Wilt“ (BXW) richtet in Ruanda enorme Schäden an Bananenplantagen an. Im schlimmsten Fall droht der Verlust aller Bananenstauden und damit ein enormer Ernteausfall. BXW hat weitreichende Folgen für die Bauernfamilien, die vom Bananenanbau leben. In der Region der Großen Afrikanischen Seen mit den Anrainerstaaten Ruanda, Burundi, Uganda, D.R. Kongo, Tansania und Kenia ist der jährliche Pro-Kopf-Bananenkonsum mit 400 bis 600 Kilogramm der höchste der Welt. Die Ernährungssicherheit der Region hängt in hohem Ausmaß von der Bananenproduktion ab.

Uganda: Zusätzliche Gorilla-Permits

Der Tourismus ist für Uganda eine wichtige Einnahmequelle und trägt etwa zehn Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Klarer Besuchermagnet ist dabei das Berggorilla-Tracking. Auf die steigende internationale Nachfrage nach Permits für Gorilla-Touren hat die Uganda Wildlife Authority nun reagiert. Wie die staatliche Wildschutzbehörde mitteilte, wurde die Habituierung zweier weiterer Gorilla-Gruppen, Katwe und Christmas, im Bwindi-Nationalpark erfolgreich abgeschlossen. Die Katwe-Familie steht ab sofort für Gorilla-Touren im südlichen Sektor des Bwindi-Nationalparks bereit, während die Christmas-Gruppe im nördlich liegenden Buhoma-Sektor des Parks lebt. Die Zahl der Gorilla-Gruppen, die an den Menschen gewöhnt sind und im Rahmen einer Tour von Touristen besucht werden können, erhöht sich somit von 15 auf 17. Damit steigt auch die Zahl der Gorilla-Permits auf zusätzlich 16 pro Tag.