Benin: Drehscheibe für den Menschenhandel

In einem Bus in Cotonou, dem wirtschaftlichen Zentrum von Benin, sitzen vier nigerianische Mädchen zwischen fünfzehn und sechzehn Jahren. Sie warten auf die Abfahrt nach Bamako in Mali. Ihr Begleiter sagt ihnen, dass ihre Ehemänner sie dort in Empfang nehmen werden. Die vier Mädchen stammen aus dem Osten Nigerias. Angeblich haben ihre Eltern der Heirat mit in Mali lebenden Nigerianern zugestimmt. „Vier Landsleute baten mich, ihnen junge Frauen mitzubringen, weil sie heiraten wollen“, erzählt der Menschenschmuggler, der sich selbst „Wiseman“ nennt, beim Lokalaugenschein der Nachrichtenagentur IPS. „Ich bin sicher, dass sie dort glücklich werden.“

Credit: Peter Hogel

Preise für Gorilla- und Schimpansen-Tracking werden angepasst

Zum 1. Juli 2020 passt die Uganda Wildlife Authority (UWA) die Tarife für verschiedene Aktivitäten, so auch für das Gorilla- und Schimpansen-Tracking, an. Die Erhöhung der Gebühren, die auch weiterhin dem Schutz und der Tiere zugutekommen werden, ist Ergebnis einer eingehenden Analyse. Von den Änderungen sind primär das geführte Gorilla-Tracking im Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark und im Mgahinga Gorilla Nationalpark sowie das Schimpansen-Tracking im Kibale Nationalpark betroffen.

Credit: Uganda Tourism Board

Uganda’s Präsident stimmt „Wildlife Bill 2017“ zu

Uganda’s Präsident Yoweri Kaguta Museveni hat dem „Wildlife Bill 2017“ seine Zustimmung erteilt. Der Gesetzentwurf, der vom Minister für Tourismus, Wildtiere und Antiquitäten, Professor Ephrahim Kamuntu, vorgelegt wurde und dem Schutz und nachhaltigen Umgang mit Wildtieren dient, wurde zuvor bereits vom Parlament beschlossen. Das Gesetz wird noch in diesem Jahr in Kraft treten.