Copyright © Coco Collection

Plastic Painting auf den Malediven

Nachhaltige Kunst für Coco Bodu Hithi
 „Upcycling“ ist das richtige Stichwort für die Kunstwerke von Mbongeni Buthelezi. Der südafrikanische Künstler kreiert Kunstwerke aus Plastikabfällen und vertritt mit seiner einzigartigen Arbeit den gleichen Nachhaltigkeitsgedanken wie die Coco Collection auf den Malediven. Der Schutz und die Erhaltung des fragilen Ökosystems der Malediven waren schon immer ein Grundpfeiler der Philosophie der Collection.

Black Rhino - Credit: Christian Sperka

Safari für die Sinne

Thanda Safari stellt erste eigene Online-Klangbibliothek vor
KwaZulu Natal/München, Oktober 2019: Welche Geräusche macht eine Gepardenmutter, wenn sie ihre Jungen ruft? Oder ein weißes Nashorn beim Weiden? Und wie hört es sich an, wenn ein Schakal seine Ankunft verkündet? Interessierte Gäste des nachhaltigen Tourismusunternehmens Thanda Safari können ab sofort in der neuen Online-Klangbibliothek „Sounds of Thanda Safari“ wilde Tiere in ihrer natürlichen Umgebung im südafrikanischen Zululand belauschen.

Sieben verschiedenen Tierarten lauschen
Die neue Online Klang-Bibliothek von Thanda Safari enthält Aufnahmen von sieben verschiedenen Tierarten – neben den bereits genannten, sind unter ihnen auch Kapturteltauben, weibliche und männliche Elefanten, Löwen und sogenannte Blutschnabelweber aus der Gattung der Singvögel vertreten. Die Aufnahmen werden jeweils begleitet von einem humorvoll-beschreibenden Prosatext und einem schönen Foto des Tieres. Thanda Safari plant bereits die Sammlung an Tiergeräuschaufnahmen in Zukunft noch deutlich zu erweitern.

Auf den Spuren der afrikanischen Tierwelt
Obwohl es eine Vielzahl an wilden Tieren gibt, die täglich die afrikanische Wildnis durchstreifen, war es für den deutschen Wildfotografen von Thanda Safari und „Klangfänger“ Christian Sperka eine Herausforderung, entsprechende Tonaufnahmen für die neue Klangbibliothek einzufangen. Er musste sehr behutsam vorgehen und stets vermeiden, die empfindliche Tierwelt zu stören. Das Unterfangen wurde zusätzlich erschwert, da Mikrofone eine wesentliche kürzere Reichweite als Kameralinsen haben und der Bewegungsfreiraum von Christian Sperka deshalb stark eingeschränkt war.

www.thandasafari.co.za

By SuSanA Secretariat - https://www.flickr.com/photos/gtzecosan/5568155364/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36528421

Simbabwe: Umdenken bei der Landreform

Vor zwanzig Jahren hat die Landreform der damaligen Regierung unter Präsident Robert Mugabe zur massenhaften Enteignung weißer Farmen geführt. 71.000 Familien wurden umgesiedelt, um die frei gewordenen Ländereien zu bestellen. Seit damals ist es mit der Wirtschaft von Simbabwe steil bergab gegangen. Viele der Bauern waren nicht in der Lage, die Herausforderungen zu stemmen.

Der heute 78-jährige Farmer Rogers Hove, der fruchtbares Ackerland in der Provinz Mashonaland East besitzt, bestätigt im Gespräch mit der Nachrichtenagentur IPS die Probleme: „Ja, ich besitze dieses Land. Aber seit ich es übernommen habe, habe ich nicht viel produziert, weil ich keine Mittel habe, um meine Landwirtschaft richtig zu betreiben.“ Hove macht für die Missstände die Regierung verantwortlich. „Die Regierung hat immer versprochen, uns bei der Verbesserung unserer Landwirtschaft zu helfen“, sagt er. „Aber es haben nur jene profitiert, die die regierende Zanu-PF-Partei unterstützen.“

Rogers Hove und seiner Familie droht nun weiteres Ungemach. Die Regierung unter Präsident Emmerson Mnangagwa hat angekündigt, nicht ausreichend genutztes Land zu übernehmen und es ungeachtet der Hautfarbe an „verdiente Landwirte“ zu vergeben. Allerdings fehlt für dieses Vorhaben noch ein Regierungsbeschluss. In Harare will man zunächst die Ergebnisse eines Audits abwarten, das das Potenzial der geplanten Maßnahme erheben soll.

Mit freundlicher Unterstützung der Nachrichtenagentur afrika.info (https://afrika.info/)