Lüderitz findet Partnerstadt in Deutschland

Die Hafenstadt Lüderitz an der rauen Atlantikküste erinnert mit seinen farbenprächtigen Jugendstilbauten noch heute an die Zeit, in der in Namibia das Diamantenfieber herrschte. Heute leben in dem beschaulichen Städtchen am Rande der Namib-Wüste etwa 12.500 Einwohner. Mehr als 12.000 Kilometer nördlich hat Lüderitz nun einen Namensgenossen gefunden.

Die kleine Ortschaft Lüderitz in Sachsen-Anhalt verbindet mit dem namibischen Lüderitz in Zukunft eine partnerschaftliche Freundschaft. Die Gemeinden haben bereits Pläne geschmiedet: Vereine sollen gegenseitig Kontakt aufnehmen, Schüleraustausche organisiert und der Wissensaustausch gefördert werden. Auch der Tourismus soll profitieren. Durch die größere Präsenz in Deutschland verspricht sich vor allem Lüderitz in Namibia mehr Besucher.

Namibias Lüderitz ist bei Besuchern vor allem wegen seiner bunten Kolonialbauten beliebt. Auch die Geisterstadt Kolmanskop, das Diamantensperrgebiet, das teilweise zugänglich ist, und die kleinen Inseln vor der Küste sind beliebte Ausflugsziele. Aktuell arbeitet Lüderitz an einem neuen See- und Marinemuseum, das Namibias Verbindung zum Meer porträtiert. Dafür wird das alte Elektrizitätswerk renoviert und zu einem Mehrzweckgebäude umgebaut. Das Museum öffnet voraussichtlich im Juni 2019 seine Türen für Besucher.

Mehr Infos unter www.namibia-tourism.com.