Elefant im Krüger-Nationalpark Credit::T. Jensen Pixabay

Krüger-Nationalpark: Nachhaltig und grenzüberschreitend in die Zukunft

Zum ersten Mal in der Geschichte von Südafrikas berühmtestem Schutzgebiet gibt es ein gemeinsames Konzept für den verantwortungsvollen Umgang mit diesem einzigartigen Naturraum. Das Abkommen ist unter Anleitung von Fair Trade Tourism South Africa entstanden.Es regelt unter anderem den einheitlichen Umgang mit verantwortungsvollem Tourismus, der sozioökonomischen Entwicklung in der Region sowie die nachhaltige Nutzung von Wasser und den Erhalt der hier ursprünglichen Vegetation.

Safari Lodges und private Wildreservate sollen ab sofort engere Verbindungen mit den umliegenden Gemeinden eingehen. Dazu zählt der Einkauf von frischen Lebensmitteln aus der Region, was langfristig auch die Menge an Plastikmüll reduziert. Lodges werden ermutigt, mit den Gemeinden Aktivitäten für Touristen zu entwickeln und ihr kulturelles Angebot in das Ausflugsprogramm aufzunehmen. Reiseveranstalter sollen gezielt Tourismusprojekte unterstützen, die auch den lokalen Gemeinden zugutekommen.

Das Kooperationsabkommen ist Teil eines größeren Prozesses, der die Erweiterung des Krüger-Nationalparks über internationale Grenzen hinweg plant. Ziel ist es, mit der zehn Millionen Hektar großen Great Limpopo Transfrontier Conservation Area (GLTFCA) eine weltweit führende Schutzinitiative zu schaffen. Das Abkommen verbindet lokale Gemeinden, private, staatliche und gemeinnützige Partner, um das Greater Kruger-System größer, sicherer und relevanter für das Leben der Menschen außerhalb des Parks zu machen.

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