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Südafrika: Weniger Wilderei auf Nashörner

Südafrika: Weniger Wilderei auf Nashörner

Laut einem Bericht des südafrikanischen Umweltministeriums hat die Wilderei auf Nashörner in Südafrika mit 769 getöteten Tieren im letzten Jahr spürbar abgenommen. Das entspricht einem Rückgang von 25 Prozent im Vergleich zu 2017,

Tansania: Drohnen beweisen Landrechte von Kleinbauern

Tansania: Drohnen beweisen Landrechte von Kleinbauern

Vor sechs Jahren fragte sich Rose Funja, wie sie ihr Know-how möglichst sinnvoll für die Zukunft ihres Heimatlandes Tansania einsetzen kann. Heute ist sie Inhaberin eines erfolgversprechenden Start-ups: Funja erfasst Agrarland mit Drohnen und erleichtert dadurch Kleinbauern den Zugang zu Krediten.

Namibia: Großes Kino in der ältesten Wüste der Welt

Namibia: Großes Kino in der ältesten Wüste der Welt

Ein Live-Videostream von wilden Tieren an einem Wasserloch mitten in der Namibwüste – die moderne Technik macht’s möglich! Seit diesem März kann jeder mit seinem mobilen Endgerät auf der Namibia Weather-Webseite das Geschehen am Wasserloch hautnah verfolgen. Wie an jedem Wasserloch muss man etwas Geduld haben, doch oft herrscht reger Betrieb. Dann schauen durstige Gemsböcke vorbei und gelegentlich Giraffen, Strauße, Springböcke, Zebras, Schakale und Vögel. Die weite Landschaft der ältesten Wüste der Welt bildet die faszinierende Kulisse. Absolut sehenswert und Balsam für die Seele.

„Es ist die erste Live-Webcam dieser Art in Namibia, und das Interesse ist überwältigend“, sagt Jens Viëtor, der die Kamera installiert hat. „Bereits jetzt verzeichnen wir durchschnittlich 470 Online-Besucher täglich.“ Jens ist IT-Manager des Touristikunternehmens Gondwana Collection Namibia, das Unterkünfte in ganz Namibia anbietet und vier große private Naturparks unterhält. Einer davon ist der Gondwana Namib Park, der an das UNESCO-Weltnaturerbe „Sandmeer der Namib“ mit dem weltberühmten Sossusvlei grenzt. In diesem Naturpark, acht Kilometer von der Namib Desert Lodge entfernt, hat Jens die Live-Webcam installiert. Ihr Videostream geht mithilfe der Internetverbindung der Namib Desert Lodge in alle Welt und wird auch auf einem Bildschirm an der Rezeption gezeigt.

Ursprünglich war die Live-Webcam Teil einer Wetterstation, deshalb ist der Videostream in die Wetterwebseite eingebettet. Sie verfügt über 18 Wetterstationen in ganz Namibia und liefert akkurate Daten zur Wetterlage. Diese Webseite wurde 2007 von Jens ins Leben gerufen und wurde vor zwei Jahren von Gondwana übernommen, wo sie jedoch weiterhin von Jens betrieben wird.

www.namibiaweather.info, www.namibia-forum.ch

AKTUELLES AUS UND ÜBER AFRIKA

  • Seit 21. Oktober ist Oranjemund offiziell für die Öffentlichkeit geöffnet. Bisher benötigten Besucher eine offizielle Genehmigung und die Zufahrten zur Stadt wurden streng kontrolliert. Die 1936 gegründete Stadt liegt im Diamantensperrgebiet und war bis 2011 ausschließlich der private Wohnort von den Mitarbeitern des Diamentenförderers Nambed.

  • Vor sechs Jahren fragte sich Rose Funja, wie sie ihr Know-how möglichst sinnvoll für die Zukunft ihres Heimatlandes Tansania einsetzen kann. Heute ist sie Inhaberin eines erfolgversprechenden Start-ups: Funja erfasst Agrarland mit Drohnen und erleichtert dadurch Kleinbauern den Zugang zu Krediten.

  • Millionen wandernder Gnus, Zebras und Thomson-Gazellen – diese atemberaubenden Bilder aus der Serengeti könnten bald Vergangenheit sein. Trotz Pufferzonen ist der Siedlungsdruck rund um das Schutzgebiet mittlerweile so groß, dass sich die Tiere immer weiter in die Kernzonen zurückziehen und diese oft nicht mehr verlassen. Das bestätigen statistische Daten aus über 40 Jahren, die Biostatistiker der Universität Hohenheim in Stuttgart zusammen mit 11 internationalen Kooperationspartnern jetzt auswerteten. Viel Zeit bleibt nicht mehr, warnen die Forscher. Die Folgen für das gesamte Ökosystem seien immens und bald nicht mehr umkehrbar. Doch jeder Lösungsansatz für das Problem müsse die Bevölkerung einbeziehen, so ihr Appell. Die Ergebnisse der Forscher sind jetzt im renommierten Wissenschaftsmagazin SCIENCE veröffentlicht: http://dx.doi.org/10.1126/science.aav0564

  • Die Regierung von Ruanda ist für ihre ehrgeizigen Pläne bekannt. Bis ins Jahr 2050 sollen die CO2-Emissionen auf null reduziert werden. Bereits in den letzten Jahren hat die Regierung unter Paul Kagame drastische Maßnahmen zur Bekämpfung der steigenden Umweltbelastung ergriffen: Im Jahr 2008 wurden Plastiktüten verboten. In der Recyclinganlage Enviroserve Rwanda wird Elektroschrott wiederverwertet. Und der Bugesera International Airport soll nach seiner Fertigstellung im Jahr 2020 der erste grüne Flughafen in Afrika sein.

  • Großes Artenspektrum und eine unberührte Landschaft im Kidepo Valley Nationalpark
    Wenn im Oktober in Uganda die Dürrezeit beginnt, wird es im südwestlichen Teil des Kidepo Valley Nationalparks für einige Monate voll.

  • Im Queen Elizabeth Nationalpark nehmen der Deutsche Ludwig Siefert und sein Team vom „Uganda Carnivore Program“ Touristen mit auf Spurensuche nach Löwen, Leoparden und Hyänen.

  • Das norwegische Top-Model Aleksandra Ørbeck-Nilsen begann ihre Modelkarriere mit 15 Jahren. Sie lebte in New York und Paris, doch zuhause war sie eigentlich nirgends, ständig gebucht für Jobs auf der ganzen Welt. Irgendwann riss der Sog der Oberflächlichkeit Ørbeck-Nilsen immer tiefer und sie wollte dem Business entfliehen. Die Begegnung mit den Ju/‘hoan San in Namibia war für die damals 19-Jährige so nachhaltig, dass sie ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellte und nach Namibia zog, um die Ursprünglichkeit dieses Landes zu schützen. Über Jahrtausende hat der San-Stamm, ein Volk der Buschmänner, sein Überleben unter kargsten Bedingungen gemeistert. Doch die größte Herausforderung scheint erst auf sie zuzukommen: die Bedrohung durch die moderne Zivilisation und ihren vermeintlichen Fortschritt.

  • Thanda Island im Indischen Ozean ist eine der exklusivsten Privatinseln, die zur Vermietung stehen. Eine wundervolle Kulisse für den perfekten Urlaub in Afrika. Vor der Küste Tansanias zwischen Sansibar und Mafia Island gelegen, findet sich auf dieser tropischen Insel ein traumhafter Rückzugsort, der keine Wünsche offenlässt.

  • Ganz nah beim UNESCO-Weltnaturerbe „Sandmeer der Namib“ öffnete am 1. November 2018 eine neue Lodge ihre Tore: The Desert Grace. Die 20 geräumigen Doppelzimmer-Bungalows und vier Familienbungalows haben ein elegant-erfrischendes Design und eine private Veranda mit Mini-Pool. Die neueste Lodge von Gondwana Collection Namibia ist die ideale Ausgangsbasis, um die Wunder der Namib-Wüste zu erkunden und einen Ausflug zu den höchsten Dünen der Welt am Sossusvlei zu unternehmen.

  • China ist vom Empfänger westlicher Entwicklungshilfe zu einem der wichtigsten Geberstaaten geworden. Detaillierte Zahlen werden von der Regierung in Peking nicht bekannt gegeben. Doch nach Berechnungen des US-Forschungsinstituts AidData belief sich die gesamte chinesische Auslandshilfe in den Jahren 2000 bis 2014 auf 354,4 Milliarden US-Dollar. Der Hauptanteil floss nach Angaben von AidData allerdings in kommerzielle Projekte. Der klassischen Entwicklungshilfe konnten nur 81,1 Milliarden Euro zugerechnet werden. Sieben der Top-10-Empfängerländer befanden sich demnach in Afrika: Äthiopien (3,7 Mrd. US-Dollar), Simbabwe (3,6 Mrd.), Kamerun (3,4 Mrd.), Nigeria (3,1 Mrd.), Tansania (3,0 Mrd.) und Ghana (2,5 Mrd.).